Große Feier zum 65. Geburtstag

230 ehemalige Schülerinnen beim Jubiläum der Mädchenrealschule

 

Eine schöne Geburtstagsfeier erlebten viele ehemalige Schülerinnen und Lehrkräfte an der Mädchenrealschule der Ursulinen (v.l.): Gastgeberin Oberin Sr. Ursula Wagner mit dem Gästebuch sowie die Vertreterinnen der einzelnen Jahrgangsstufen Sr. Angela Veit, Monika Staudinger, Roswitha Lange, Schulleiter Johannes Dieckmann für die Lehrerschaft, Fördervereinsvorsitzende Elfriede Hofmann und die Youngster Michaela Pollak, Petra Heimerl und Theresa Fenzl.

 

„Es war eine rundherum gelungene Geburtstagsfeier für die Realschule." Dieses zufriedene Resümee zog Elfriede Hofmann, die Vorsitzende des Fördervereins, am Samstagabend. 230 Ehemalige waren der Einladung des Fördervereins zum 65. Geburtstag der Mädchenrealschule der Ursulinenschulstiftung (MRU) gefolgt. Als perfekter Gastgeber zeigte sich das Kloster der Ursulinen. Schulleiter Johannes Dieckmann zeigte bei Führungen durch das Schulhaus die Veränderungen im Laufe von Jahrzehnten. Jesus als Steuermann brachte Pf arrer Gerhard Pöpperl schließlich beim Gottesdienst nahe.

 

Ein Team von zehn Mitgliedern des Fördervereins der Mädchenrealschule der Ursulinen-Schulstiftung organisierte unter der Leitung von Vorsitzender Elfriede Hofmann den Ehemaligentag. Der 65. Geburtstag der damaligen „dreiklassigen Mittelschule" hatte die Fördervereinsmitglieder tätig werden lassen, und 230 Ehemalige folgten der Einladung. Ebenso eine ganze Reihe an Lehrkräften aus den vielen Jahrzehnten.

Hauptorganisatorin Elfriede Hofmann erinnerte in ihrem Rückblick an die lange Tradition der MRU und ihre prägende Geschichte: Im Schuljahr 1947/1948 ging die Mittelschule der Ursulinen mit 86 Schülerinnen in zwei Klassen an den Start. Neun Lehrkräfte, ausschließlich Ordensschwestern, unterrichteten die Mädchen mit Unterstützung von einem evangelischen und einem katholischen Priester für den Religionsunterricht. Als Schulleiter und Direktofen waren Karl Maximilian (1947 bis 1953), Georg Eggerbauer (1953 bis 1962) und Georg Weber (1962 bis 1991) tätig. Johannes Dieckmann hat seit diesem Schuljahr die Nachfolge als Schulleiter angetreten, nachdem Schwester Daniela Fuchs (von 1991 bis 2012) in den Ruhestand gegangen war!

Die Vorsitzende des Fördervereins wies auf das Büffet hin, das von den Fördervereinsdamen sowie den Küchenengeln des Ursulinenklosters mit Schwester Anna-Maria gezaubert wurde. Ihr Dank galt Oberin Schwester Ursula Wagner für das Bereitstellen der Räume und das Entgegenkommen in vielen Kleinigkeiten. Eine süße Begrüßung lag für jeden Gast bereit: Mit dem Schokotäfelchen aus dem „Eine-Welt-Kiosk" der MRU zeigte der Förderverein seine Unterstützung für die „Fairtrade-Schule".

Schulleiter Johannes Dieckmann, stellte die Schule vor und verwies auf 735 Schülerinnen in 26 Klassen, die von 52 Lehrkräften unterrichtet werden. Beim gemütlichen Nachmittag in froher Plauderrunde wurden bei Kaffee, Kuchen und sonstigen Schmankerln viele Erinnerungen ausgetauscht. Goldenes Jubiläum feierten zwei Abschlussklassen von 1963, und auf die 40-jährige Schulentlassung blickte der Jahrgang 1973 zurück. Heiß umringt war das Gästebuch zum Eintragen sowie das Fotoalbum mit den Erinnerungsbildern vom 60. Geburtstag mit Ehemaligentreffen.

Viele Gäste nutzten die Gelegenheit zur Schulhausbesichtigung unter der, Führung von Schulleiter Johannes Dieckmann. Besonders die neue Aula, die modernen Computerräume und die große Turnhalle wurden bewundert und mit den bescheidenen Anfängen verglichen.

Schöner Abschluss des gemeinsamen Tages war der Gottesdienst in der Ursulinenkirche. Im Mittelpunkt der Predigt von Pfarrer Gerhard Pöpperl stand das Schiff mit Jesus als Steuermann. „Sie sind heute bestimmt nicht zu diesem Treffen an Ihre alte Schule gekommen, weil Ihnen der Englischunterricht oder das Gedicht lernen so gefallen hat. Sicher sind Sie hier, weil der Geist der Schule, die Verbundenheit mit Gott, die Liebe Jesu und untereinander Sie geprägt haben", resümierte der Pfarrer. Die musikalische Umrahmung oblag der Gruppe „KoStro and friends" aus Lehrkräften und Schülerinnen. -ih-

Bericht aus dem Straubinger Tagblatt