On en retiendra quelque chose…

Eine zauberhafte Stimme kombiniert mit Gitarrenklängen

 

Etwas ganz Besonderes nahmen die Schülerinnen der Mädchenrealschule der Ursulinen-Schulstiftung nach der gemeinsamen Feier des 51. Jahrestages der Deutsch-Französischen Freundschaft mit, denn es hieß musikalisch: „Cette journée nous appartient". Die Mädchen erfuhren im Rahmen dieser Stunde, die ihnen „gehörte", nicht nur, warum dieser 22. Januar in der deutsch-französischen Geschichte eine so bedeutende Rolle spielt, sondern ihnen bot sich zudem die Gelegenheit, in eine Welt melodischer Klänge französischer Chansons einzutauchen.

 

Dass Zusammenhalt und Freundschaft an der MRU großgeschrieben werden, bewies das Programm der Feierstunde, das die Französischlehrerin Frau Bühr zusammen mit ihren Kolleginnen Frau Wiesmüller und Frau Hanner auf die Beine gestellt hat. So brachten sich alle Mädchen der Französisch-Klassen auf verschiedenste Weise ein und vermittelten ihren Mitschülerinnen diese besondere Atmosphäre. Es erwartete sie in der mit blau-weiß-roten Fähnchen geschmückten Pausenhalle ein liebevoll dekoriertes und reichhaltiges Buffet an französischen Köstlichkeiten. Verschiedenste Gerüche lagen in der Luft - von Quiche Lorraine und Tartes über Baguettes mit Camembert bis hin zu Mousse au Chocolat, Croissants und Biscuits. Nachdem sich der Gaumen auf das Französische eingestimmt hatte, folgte die musikalische Hauptspeise: eine Reise durch die Jahrzehnte französischer Lieder. Die siebziger Jahre markierten den Beginn. Frau Bühr schickte die Mädchen „Aux Champs-Elysées" – auf die schönste und bekannteste Straße von Paris und Musiklehrer Herr Strohmeier, der laut eigenen Angaben Französisch in drei Tagen gelernt hat, animierte zum Mitsingen, hielt sich kurzerhand die Nase zu und meinte: „Das klingt schon sehr Französisch!"

Die Überraschung war den Mädchen regelrecht ins Gesicht geschrieben und der Applaus war einmalig, als ihre Lehrerin Frau Bühr für das Lied aus den Achtzigern  „Qui a le droit?" selbst das Mikrofon zur Hand nahm. Begleitet von leisen Gitarrentönen (Musiklehrer Herr Schmidt) ging für sie an diesem Tag ein Traum in Erfüllung: Einmal mit Schülerinnen französische Lieder live zu singen. Auch die in Deutschland bekannte Sängerin ZAZ wurde von den Mädchen der Klasse 10c musikalisch eindrucksvoll interpretiert. Chansons wie „Je veux" oder „Cette journée" verführten sogar zum Tanzen, transportierten das französische Lebensgefühl auf eingängige Weise und gaben es den Zuhörerinnen mit auf ihren Weg durch den Tag. Einen Höhepunkt markierte das Lied „Les passants", gesungen von der Neuntklässlerin Johanna Ritsch, die mit ihrer Stimme für Gänsehaut sorgte und mit einem umwerfenden Applaus belohnt wurde. Abschließend bleibt über diese Feierstunde im Zeichen der Freundschaft lediglich zu sagen: „Chapeau!"

 

29-1-14 Hs