White Horse on stage ...

 

Am Dienstag hieß es an der MRU wieder: „Bühne frei für das White Horse Theatre!"

Mittlerweile ist es fester Bestandteil eines jeden Schuljahres, dass die vierköpfige Truppe den Schülerinnen die englische Sprache verpackt in einer witzigen oder auch lehrreichen Geschichte auf eine andere Art vermittelt. Für die fünfte und sechste Jahrgangsstufe spielten Alexandra Daywan, Terri Musson sowie Sam Conway und Walter Mirkss „My Cousin Charles", eine Story über Katastrophen und Vertuschungsaktionen, die ein Happy End zunächst in Frage stellten. Nicht nur ein von einem Fußball zertrümmertes Fenster des Nachbarn stellt  Dottie und ihren Cousin, die sich beide nicht leiden können, vor eine Herausforderung. Schattenspiel und Puppentheater waren besonders eindrucksvolle Elemente dieses Stückes, was den Zuschauerinnen zugleich Abwechslung und „special effects" bot.

Die Acht- und Neuntklässlerinnen bekamen mit „Promised Land" eine Botschaft vermittelt, die sich leicht auf ihre eigene Situation innerhalb der Klasse übertragen lässt. So meinte eine Schülerin auf die Frage, was sie denn aus der Geschichte mitnehme, dass man alle Menschen so akzeptieren solle, wie sie sind und man Vorurteilen keine Chance geben dürfe. Die rassistische „Gough Street Gang" treibt ihr Unwesen und versucht, den Asylanten Ravi zu vertreiben. Nun ist es fraglich, ob die ganzen Mühen der Flucht von dem Krieg zerstörten Sri Lanka nach England vergeblich waren oder ob es Ravi gelingt, von der Jugendbande akzeptiert zu werden. Den Mädchen bot sich im Anschluss an das Stück die Gelegenheit, Fragen an die Schauspieler zu stellen, wie beispielsweise „How are you?", was in „Promised Land" einen Schlüsselsatz darstellte und bei den Mädchen schließlich ein Schmunzeln auslöste.

 

Text und Fotos: Hs