Betriebspraktikum der 8. Klassen

"Wenn ich einmal groß bin, dann werde ich..."

Die Mädchen unserer 8. Klassen haben noch ein kleines bisschen Zeit um diesen Satz zu vervollständigen. Im Hinblick auf ein durchschnittliches Arbeitsleben von 34,5 Jahren sollte die Entscheidung für den passenden Beruf dennoch mit großer Sorgfalt getroffen werden. Ohne Druck und mit viel Neugier dürfen die Mädchen unserer achten Klassen im Mai eine Woche lang während der Schulzeit in der "wirklichen Welt" der Arbeit verbringen und in ihren Wunschberuf hinein schnuppern.

Viele unserer Schülerinnen interessieren sich für soziale Berufe, wie den der Erzieherin. Spannend ist aber auch, dass die klassischen Männerberufe wie Brauer, Programmierer oder Dienste bei der Bundeswehr keine Hürde mehr darstellen. Mit sehr viel Ehrgeiz, Freude und "dem Gespür wo man hinlangen muss" erledigen die Jugendlichen ihre Aufgaben in den Betrieben. Zum neuen System gehören auch die Besuche der Lehrkräfte an den Praktikumsplätzen. Oft wurden die Lehrer mit viel Lob für die Mädchen willkommen geheißen. "Die Urscheln kann man schon hinausschicken..." So kann man in der neuen Umgebung ganz neue Seiten und Talente an ihnen kennenlernen.

Um noch mehr in die Arbeitswelt einzutauchen, sind die Mädchen dazu angehalten, zusätzlich auch in den Ferien ein Praktikum zu absolvieren. Denn je mehr Einblick man in verschiedene Berufsfelder erhält, umso einfacher können später die Entscheidungen zur Berufswahl in den höheren Jahrgangsstufen getroffen werden.

Für den Inhalt: Maria Haider

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