Ursulinen-Schülerinnen spielten für Patienten

Das Straubinger Tagblatt berichtet:

Die Theatergruppe „TheMeRU" derUrsulinen Realschule hat im Klinikum St. Elisabeth für Patienten und Gäste das Theaterstück „Miles – neu verhöhnt" aufgeführt. Prof. Dr. Günther Moosbauer, Leiter des Gäubodenmuseums, hatte die Idee zur Aufführung eines kurzen römischen Theaterstückes. In Zusammenarbeit mit dem Museum inszenierte „TheMeRU" unter der Leitung von Nicola Hirschberger das von Hubertus Hinse modernisierte Theaterstück „Miles Gloriosus" des antiken römischen Dichters Titus Maccius Plautus (206 v. Chr.). Ein Besuch im Museum ließ die Mädchen die Zeit der Römer erleben, eine Theaternacht sorgte für Spaß beim Einstudieren. Die Kostümprobe mit Birgit Gigler – sie stellte dankenswerterweise ihre historisch authentischen Gewänder als Leihgabe zur Verfügung – erleichterte den Schülerinnen das Einfühlen in ihre Rolle. In Raps, Liedern und Kanons vertonte die Gesangsklasse 6a unter der Leitung von Christine Wagner die selbst erfundenen Choreographien. In der Handlung des Theaterstücks, das von Nicole Hirschberger nach der modernen Fassung von Hinse zu „Miles – neu verhöhnt" umgeschrieben wurde, raubte der großmäulige, eingebildete Hauptmann Mr. Nice Mauersturm Comasion, die Geliebte des griechischen Seefahrers Pleusides, und hielt sie als Sklavin. Der schickt seinen Kundschafter Fantastico hinterher, der ebenfalls versklavt wird. Nach einer Verwechslungsintrige kommt das Liebespaar Pleusides und Comasion schließlich zusammen, während der prahlerische Hauptmann auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wird. Brigitte Messerschmitt, Vorsitzende des Fördervereins, und Dr. Christoph Scheu, Geschäftsführer des Klinikums, bedankten sich wie das Publikum mit anhaltendem Beifall.

 

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