Integrativprojekt VI: „Fair-Trade-Laden Nono besucht die Papst Benedikt Schule“

Mit dem Fair-Trade-Laden Nono machten sich die Schülerinnen der Klasse 6d mit Frau Wilberg und den Schülerinnen des Fair-Trade-School-Team am Donnerstag, den 5. Februar 2015 auf den Weg und zogen gemeinsam zur Pausenhalle unserer Partnerschule der Papst Benedikt Schule, um dort eine Fair-Trade-Pause zu bieten.

Zusammen mit ihrer Partnerklasse 6 und ihrem Klassenlehrer Herrn Hammer durften 42 Schülerinnen und Schüler sich als Schokoladenverkäufer versuchen und hatten dabei viel Spaß. Mit der großen Auswahl an Schokolade zogen sie über den Schulhof und durchs Schulhaus und die Schüler der Partnerschule waren sehr neugierig und probierten mit Begeisterung die Schokoladensorten. Aber nicht nur die Schüler, sondern das ganze Personal der Papst Benedikt Schule und ihr Schulleiter Herr Welsch waren von unserem Fair-Trade-Laden „Nono" begeistert. Neben der Schokolade waren auch die Chips und Gummibärchen sehr beliebt.

Schon Wochen vorher hatten sich die Schülerinnen intensiv im Musikunterricht mit dem gerechten Welthandel beschäftigt und erfahren, dass es auf den Plantagen der Elfenbeinküste viele Kindersklaven gibt, aber auch viele Kakaobauern nicht von ihrer Ernte leben können. Die Großkonzerne verkaufen die Schokolade sehr billig und beuten damit die Menschen in Afrika aus. Aber dass das nicht sein muss, zeigt das Fair-Trade-Siegel. Produkte mit dieser Auszeichnung garantieren, dass die Kakaobauern gerechte Löhne für ihre Ernte bekommen, es keine Kinderarbeit gibt und sie mit den Geldern sogar Schulen, Krankenhäuser und sanitäre Anlagen sowie Brunnen finanzieren.

Mit einer Durchsage hatte unsere Partnerklasse schon einen Tag vor der Fair-Trade-Pausenaktion die Werbetrommel gerührt. Mit großem Erfolg! Unser Fair-Trade-Laden „Nono" war nach einer halben Stunde leer gekauft. Christina aus der 10b und Milena aus der 8b, die ihren Laden vom Fair-Trade- School-Team betreuten, waren genauso begeistert wie wir, als sie ihren Laden vorsichtig wieder in die Heimat der Ursulinen Realschule schoben.

Ich sage Danke an alle Beteiligten für den Einsatz für mehr Gerechtigkeit auf unserer Welt!

Text und Fotos: Helga wilberg

mstr 15-02-06