Straubings höchstes Café …

... oder kurz: Straubings Luftrettung

 

Am vergangenen Dienstag besuchten die Schulsanis gemeinsam mit Frau Prückl und Herrn Köhl - dem Paten der Sanis aus dem BRK-Rettungsdienst - den neu erbauten Hubschrauberlandeplatz und Hangar der Straubinger Luftrettung.

Herr Erich Baumgartner – selbst Rettungsassistent der Luftrettung – empfing uns bereits in der Notaufnahme des St. Elisabeth Krankenhauses und dann ging es mit dem Aufzug in 25 Meter Höhe. Der Landeplatz ist ähnlich wie eine Erdölplattform auf vier Stelzen aufgebaut, die mitten durch das darunterliegende Krankenhaus verlaufen und frei schwingen können. Dies bedeutete für uns, dass wir uns zuerst an das ganz leichte Gefühl des Wackelns gewöhnen mussten.

Oben angekommen gingen alle Augen natürlich sofort Richtung Hangar... aber Christopher 15 - also Straubings Rettungshubschrauber- war leider im Einsatz. Nach einigen interessanten Infos über den Neubau des Landeplatzes, über das Berufsbild des Rettungsassistenten in der Luftrettung, nach einem Überblick über die geflogenen Einsätze und vielen beantworteten Fragen wie beispielsweise „Wann wird ein Hubschrauber prinzipiell alarmiert?", hatten wir dann doch noch Glück. Christopher 15 war im Landeanflug und wir konnten die Landung auf dem Dach live mitverfolgen. Nachdem die Crew den Hubschrauber aufgetankt und ihn für den nächsten Einsatz vorbereitet hatte, durften wir den Hubschrauber endlich genauer unter die Lupe nehmen. Auch hier wurden auftretende Fragen „Wer sitzt wo?", „Wie viele Personen können im Huschrauber mitfliegen?" oder „Kann man im Hubschrauber bei so wenig Platz überhaupt reanimieren?" umfassend von Herrn Baumgartner beantwortet. Nach ein paar letzten Fotos - auch von dem gigantischen Ausblick über Straubings Dächer - mussten wir Straubings höchstes Café – so nennt die Crew ihren Arbeitsplatz liebevoll, wenn zwischen den Einsätzen tatsächlich Zeit für einen Kaffee in der Sonne bleibt - wieder verlassen.


Text und Fotos: Dorothea Prückl

 

15-03-19 Hs