Voll der Durchblick in Physik

Eine ganz besondere Physikstunde außerhalb des Physiksaals erlebten die Mädchen der Klassen 8d und 8e, während einer Exkursion zu Radomski eyewear in Straubing, nachdem sie sich während der letzten Wochen im Unterricht intensiv mit dem Thema Optik beschäftigt hatten.

Herr Radomski begrüßte die Schülerinnen persönlich im Verkaufsraum des Geschäftes und freute sich sehr über den Besuch und das Interesse der Mädchen.

An 3 Stationen, die das Ehepaar Radomski zusammen mit Ihrer Tochter Johanna und den Mitarbeiterinnen Alexandra Brunner und Martina Bernhard vorbereitet hatten, durften die jungen Physikerinnen zunächst einen Sehtest machen, den sogenannten amtlichen Führerschein-Sehtest, wobei einige Mädchen mit Erstaunen feststellen mussten, dass ihre Sehleistung nicht für den Führerschein ausreicht und sie unbedingt zum Augenarzt gehen sollten.

Die zweite Station führte die Mädchen in die Optikerwerkstatt im ersten Stock. Sie bekamen hier einen Einblick in die handwerkliche Arbeit eines Optikers, lernten konkave und konvexe Linsenrohlinge kennen und durften auch Hand anlegen und z.B. den Augenabstand der Mitschülerinnen mit dem Pupillometer selbst messen. Die Bestimmung erfolgt durch Summierung des rechten und linken Augenabstands von der Pupillenmitte zur Mitte des Nasenrückens. Mit der Ventilette formten die Schülerinnen einen Brillenbügel. Auch der Umgang mit dem Scheitelbrechwertmesser wurde praktisch geübt.

Bei der dritten Station zeigte Herr Radomski den Schülerinnen, wie man heute einen modernen Sehtest durchführt. Mit Hilfe neuester 3D-Technik werden die Augen im dreidimensionalen Raum gemessen. So wird sehr realitätsnah das Augenpaar ins Sehgleichgewicht geführt. Zudem erklärte Herr Radomski den Schülerinnen wie facettenreich der Beruf des Optikers ist und welche Herausforderungen ein Optiker außer der Arbeit in der Werkstatt noch hat.

Neben den betriebswirtschaftlichen Aufgaben berät der Optiker die Kunden und hilft Ihnen auch unter Berücksichtigung modischer und anatomischer Aspekte bei der Auswahl der richtigen Fassung.
Mit vielen positiven und interessanten Eindrücken im Kopf kehrten die Schülerinnen wieder an die Schule zurück. Bei einigen Mädchen war das Interesse so groß, dass sie sich demnächst um eine Praktikumsstelle bei Herrn Radomski bewerben möchten.

 

Text/Fotos: Dj

 

13-11-15 Ge