Unterwegs in die Synagoge

„In der Wurzel Verbunden: vom Leben und Glauben der Juden" ist nicht nur ein Thema im Lehrplan des kath. Religionsunterrichts, interreligiöses Lernen ist ein wichtiges Grundprinzip an bayerischen Schulen. So ist es an unserer Schule schon Tradition, den 6. Klassen den „hautnahen" Einblick in das Leben und den Glauben der Juden zu gewähren. Den nachhaltigsten Eindruck macht dabei nicht der alltägliche Unterricht, sondern – wie man unten nachlesen kann – eine direkte Begegnung.

So besuchten wir am Dienstag, den 06.04.2016, die Straubinger Synagoge in der Wittelsbacher Straße. Organisiert von Frau Zisler, israelitische Kultusgemeinde, Straubing, informierte uns Herr Scharrer, Historiker und ehemaliger Gymnasiallehrer, ausführlich über alles rund um die Synagoge und die Praxis des jüdischen Glaubens.

Zu den Fragen unserer Mädchen, konnte Herr Scharrer viele Details aus seinem reichen Wissensschatz erzählen. Auch Frau Zisler, eine Straubinger Jüdin, ließ es sich nicht nehmen, persönliche Fragen der Schülerinnen zu beantworten. Aber lassen wir nun die Besucherinnen selbst zu Wort kommen:

„Was mich stark beeindruckte..."
„die Thora in echt zusehen... dass Männer in der Synagoge eine Kopfbedeckung tragen müssen...dass es so wenig Juden gibt...dass die Thora mit der Hand geschrieben wird...dass die Juden im II. Weltkrieg gejagt wurden... dass die Synagoge schön bunt und mit Mustern geschmückt ist... dass in Straubing die einzige Synagoge in Niederbayern steht... dass die Synagoge in Straubing nicht zerstört wurde... dass die Thora so wertvoll ist... dass die Juden 613 Gebote und Vorschriften haben... dass Juden und Christen viele Ähnlichkeiten haben... die Erklärung des „Davidsterns"... die Synagoge selbst..."

Text: Emmeram Strohmeier

Fotos: Archiv

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