Mit großem Eifer Werk zu Ende gebracht

Mit berechtigtem Stolz freuten sich die Einser-Schülerinnen an der Ursulinen-Realschule mit Konrektor Wolfgang Zankl (l.) und Rektor Johannes Dieckmann (r.) bei der Auszeichnung als Jahrgangsbeste durch Buchgeschenke des Fördervereins (Ulrike Maurer, stehend 2.v.l.) und des Elternbeirates (Klaus Müller, stehend, 5.v.l.)

Straubinger Tagblatt vom 25.07.2016

147 Absolventinnen an der Ursulinen-Realschule – 1,0 für Laura Peitz und Jana Atzberger

„Wir haben wirklich allen Grund zu feiern, haben doch alle 147 Schülerinnen unserer zehnten Klassen die Abschlussprüfung bestanden, und ich darf heute allen das Zeugnis zur Mittleren Reife überreichen." – Schulleiter Johannes Dieckmann von der Ursulinen-Realschule war am Freitagnachmittag bei der Abschlussfeier im Magnobonus-Markmiller- Saal sichtlich stolz. Vorausgegangen war ein berührender Gottesdienst in der Josefskirche, zelebriert von Pfarrer Heinrich Weber.

Aufgrund der hohen Anzahl von 147 Absolventinnen und deren Eltern waren sowohl die Ursulinenkirche als auch die schuleigenen Räume in diesem Jahr erstmals zu klein und es musste ausgewichen werden. Nach einem Sektempfang beim Café Fratelli auf dem Gelände der Barmherzigen Brüder fanden sich die festlich gekleideten jungen Frauen gemeinsam mit ihren Gästen im blumengeschmückten Magnobonus- Markmiller-Saal ein. Hier sprach stellvertretender Schulleiter Wolfgang Zankl einen fröhlichen Willkommensgruß zu den Gästen. Auf beeindruckende Art und Weise erklärte Schülersprecherin Anna Schütz das alte Logo mit dem Schiff der Ursulinen-Realschule. Dabei hielt sie auch einen Rückblick auf die Schulzeit seit 2010 und die Veränderungen durch den Schulleiterwechsel von Sr. Daniela Fuchs auf Johannes Dieckmann sowie zu einem neuen Logo. „Ein Abschied schmerzt immer, auch wenn man sich schon lange darauf freut", betonte Bürgermeisterin Maria Stelzl nach einem Zitat von Arthur Schnitzler. Sie verwies auf das gute Verhältnis zwischen Schule und Elternhaus sowie der Stadt Straubing. Die Ursulinen-Realschule lehre, auch über den Tellerrand hinauszuschauen, das wisse sie aus eigener Erfahrung. Die Grüße von Landrat Josef Laumer und dem Kreistag überbrachte stellvertretende Landrätin Barbara Unger, die – selbst ehemalige Ursuline – die Mädchen als „Stars des heutigen Tages" bezeichnete. Alle hätten während ihrer Realschulzeit Fähigkeiten und Talente entdeckt. Diese gelte es, nun umzusetzen. Elternbeiratsvorsitzender Klaus Müller gab eine Weisheit mit auf den Weg: „Wer etwas vermeiden will, sucht Gründe. Wer etwas erreichen will, sucht Wege." Als Mitglied des Fördervereins sprach Ulrike Maurer, die auf das Jahresmotto der Schulfamilie „Wenn du im Regen nicht raus gehst, wirst du den Regenbogen nie sehen" einging. Schulleiter Johannes Dieckmann hatte einen Stein von der alten Schulhofmauer dabei. Sowohl die Schulzeit der Absolventinnen als auch die Baustelle an der Realschule verglichen „werden jetzt gerade zu einem guten Ende gebracht", resümierte er. „Was mir als Betrachter beim Blick auf die Schlussphase eurer Schullaufbahn besonders aufgefallen ist, war der große Eifer, mit dem die meisten von euch ans Werk gegangen sind und der sich auch in den Ergebnissen niedergeschlagen hat. Insgesamt haben 53 von euch einen Notendurchschnitt von unter 2,0 erreicht", betonte Dieckmann erfreut. Eine Super-Leistung hätten Jana Atzberger und Laura Peitz gezeigt mit 1,0. „Freut euch und seid guten Mutes! – und ihr werdet Wunderbares erleben!", zitierte er Angela Merici und ermunterte die Absolventinnen, dies in die Tat umzusetzen. Zwischen den einzelnen Reden gab es ein vielfältiges Musikprogramm von Schülerinnen und Lehrkräften. Die Übergabe der Zeugnisse der Mittleren Reife wurde mit Musik untermalt. Besonders freuen durften sich 14 junge Frauen mit einem Schnitt von 1,0 bis 1,5: Laura Peitz, Jana Atzberger, Michaela Groß, Lisa Köglmeier, Kathrin Spranger, Carola Rath, Anja Grundner, Patricia Himmelstoß, Jasmin Hilmer, Franziska Kohlhäufl, Lisa Hoffmann, Alexandra Rosenbeck, Nena Geiß und Johanna Speiseder. Erstmals wurde ein Preis der Deutsch- Französischen Gesellschaft Regensburg vergeben, er ging an Lisa Kerbl.

 

Text und Foto: Irmgard Hilmer

 

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