Ausflug ins Kloster

Am 28.3. 2017 waren wir, die Klasse 7D, bei einer Führung im Straubinger Ursulinen Kloster. Dort erhielten wir viele interessante Informationen, wie zum Beispiel, dass dieses Kloster mit seinen 19 dort wohnenden Schwestern das größte Ursulinen Kloster Deutschlands ist. Außerdem erfuhren wir, dass es 1691 gegründet wurde und damit mittlerweile 326 Jahre alt ist. Als wir durch das Gebäude geführt wurden, gingen wir zuerst in die Klausur, das ist der Wohnraum der Nonnen. Dort waren wir alle sehr überrascht, denn, als wir hörten, dass die Schwestern in Armut leben müssen, hätten wir niemals gedacht, dass diese trotz allem in solch schönen Räumen wohnen. Sie haben in ihrem riesigen Wohnzimmer sogar einige Bücher und einen Fernseher. Zwar müssen sie sich diese Dinge alle teilen, aber es ist trotzdem ziemlich überraschend für uns gewesen. Zunächst im Speisesaal angekommen erzählte uns Schwester Judith von ihrem Tagesablauf: die Bewohnerinnen des Klosters unserer Schule müssen viermal am Tag beten, sie essen zu denselben Uhrzeiten wie wir alle: drei Mal am Tag und gehen ebenfalls ganz normal in die Arbeit oder studieren. Der vollständige Eintritt kann bis zu 15 Jahre dauern. Uns wurde auch mitgeteilt, dass Schwestern sogar in den Urlaub fahren dürfen und nicht immer, wie manche dachten, ihre Ordenstracht tragen müssen. Ganz am Ende der Führung gingen wir noch in die Gruft. Das ist ein kleiner Raum, in dem alle Verstorbenen in den Wänden beerdigt werden.
An diesem tollen Tag gefiel mir persönlich am besten, so vieles über das interessante Leben der Klosterschwestern zu erfahren.
Vielen Dank an Schwester Judith und Schwester Angela Maria, dass sie sich so viel Zeit genommen haben.


Text: Laura Prebeck

 

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