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Jugenklimakonferenz Bayern - "Ich war dabei!"

Das Thema Klimaschutz betrifft uns alle und jeder Einzelne kann etwas ändern, deshalb hat unser Bayerischer Staatsminister Thomas Glauber Schüler aus ganz Bayern aufgerufen, unsere Vorschläge und Meinungen zu diesem Thema bei einem Treffen in München zu äußern. Es durften je Schule leider nur ein Schüler bzw. eine Schülerin zu dieser Konferenz angemeldet werden. Die Teilnehmer wurden ausgelost und paar Tage vor der Konferenz in München habe ich erfahren, dass ich die Ehre habe, dort teilzunehmen. Am Freitag dem 05.04.2019, war es dann soweit. Ich habe die Schule um 10 Uhr mit Frau Prebeck verlassen und wir fuhren mit dem Zug von Straubing nach München, wo wir um ca. 12:30 Uhr in der Hochschule für Film und Fernsehen eintrafen. Vor dem Eingang des Gebäudes gab es Kontrollen, bei dem ich meinen Personalausweis zeigen musste.

Ich bekam einen Ausweis mit meinem Namen. Es gab ein großes, vielfältiges und plastikfreies Buffet und Getränke aus Glasflaschen. Der Beginn um 13:30 wurde verschoben, da viele Schüler(innen) mit Zügen kamen und diese nicht früher kommen konnten. Am Anfang um 14 Uhr haben sich der Staatsminister und die Organisatoren der #FridaysForFuture Aktionen vorgestellt. Die ganzen Jugendlichen wurden dann in deren Themengebiete und Alter eingeordnet und haben eine Diskussionsrunde gestartet.

Unsere Hauptpunkte waren weniger fossile Brennstoffe, sondern mehr erneuerbare Energien einzusetzen. Außerdem war uns wichtig, dass mehr Solarkollektoren und mehr Windräder eingesetzt werden. Natürlich gab es noch viel mehr, aber das wäre jetzt viel zu lang. Nach der zweistündigen Diskussionsrunde gab es dann eine kleine Kaffeepause mit Kuchen.

Um 16 Uhr ging es los, dass die drei Obergruppen (Energie, Konsum und Mobilität) und deren Forderungen und Fragen dem Staatsminister vorgestellt wurden. Es gab viele unterschiedliche Meinungen und außerdem gab es auch ein bisschen Kritik an dem Minister, dass er viele Sachen nicht als wichtig empfinde. Nach 2 1/2 Stunden Diskutieren gab es dann eine Einigung mit dem Staatsminister, die lautet, dass:

1. er versucht ein komplettes Tütenverbot einzubringen
2. er Mikroplastik verbietet und abschaffen möchte
3. die Bus/Bahntickets kostengünstiger werden
4. mehr Windräder genutzt werden sollen

Um 18:30 Uhr war es dann vorbei und ich bin mit gemischten Gefühlen raus gegangen. Ich war glücklich, dass es die Möglichkeit gab dem Staatsminister persönlich zu sagen, was man schnellstens ändern sollte. Jedoch hatte bzw. habe ich die Angst das er diese Vorschläge nicht umsetzt.
Ich bin sehr dankbar für die Möglichkeit, die ich gehabt habe und möchte mich auch ganz herzlich bei Frau Prebeck und bei meiner Klasse der 9c bedanken, die mich unterstützt und motiviert haben.

Ich hoffe, dass durch solche Konferenzen sich schnellstens etwas verändert.
Constancia Krasmik, Schülersprecherin