SMV-Seminar 2009 in Windberg

Vom 07. - 09. Dezember fuhren die Klassensprecherinnen der 7. – 9. Klassen Nach Windberg in eine SMV- und Klassensprecherinnen Schulung. Nach einem freundlichen Empfang mit Kaffee und Kuchen besuchten wir ein 3-stündiges Seminar. Der Sozialarbeiter Franz-Xaver Geiger war für die nächsten Tage unser Gruppenleiter.

Im ersten Kurs wurden wir in Gruppen eingeteilt, um uns besser kennen zu lernen. Wir sollten uns Gedanken über Verbesserungsvorschläge in der Schule und über ein gewisses Mitarbeitspotenzial machen.

Danach stellten die einzelnen Teams ihre Ergebnisse den anderen Klassensprecherinnen vor.

Nach Beendigung der Gespräche hatten wir bis 20 Uhr Zeit, um uns selbst zu beschäftigen und etwas zu essen. Anschließend ging es weiter mit einer Besprechung der Regeln, die die Teilnehmer vorher gemeinsam aufgestellt haben, ...

und einem Stationenlauf, den die Mädchen meistern mussten. In den einzelnen Stationen lernten wir, uns ein Produkt auszudenken, herzustellen und wie man es am besten verkauft.

Auch ging es darum, Kreativität zu zeigen, indem man Spiele neu erfindet oder über Verbesserungen in der Schule nachzudenken. Nachdem wir die Ergebnisse präsentiert und gemeinsam besprochen haben, gingen wir um 23 Uhr erschöpft ins Bett.

Am nächsten Tag ging es um 9 Uhr morgens weiter mit einer Rückmeldung. Die Klassensprecherinnen sollten sich überlegen welche Dinge sie positiv und welche sie negativ an dem Seminar finden. Es wurde auch besprochen wie das Gemeinschaftsklima untereinander ist und ob die aufgestellten Regeln auch funktionieren. Danach lockerten wir uns mit einem Spiel der Schülerinnen auf. Anschließend sollten wir uns Gedanken über Konflikte machen, wie und warum sie entstehen. Unsere Lösungen, Ängste und Pläne wurde dann in einem Schreibgespräch festgehalten.

Unser Leiter teilte uns dann wieder in verschiedene Gruppen ein, die einen bestimmten Konflikt vorspielen mussten. Nach den Aufführungen ist dann besprochen worden wie man solchen Situationen aus dem Weg gehen kann bzw. wie man ihn löst. Um 12:30 Uhr gingen wir dann zum Mittagessen und hatten bis 15:00 Freizeit.

Danach ging es weiter indem uns Herr Geiger fragte uns, welche Themen wir in dem Seminar noch besprechen könnten, welche Fragen uns noch auf dem Herzen liegen. Die einzelnen Jahrgangsstufen hatten dann 45 min. Zeit die Aufgabe zu lösen und noch Fragen zu stellen. Die am häufigsten gebrachten Themen waren: Wie präsentiere ich mich richtig? Wie gehe ich mit Lehrern um? Wie löse ich Konflikte richtig? Wie kann ich meinen Mitschülern helfen? Unser Gruppenleiter ging nochmal auf jedes einzelne Thema ein und besprach mit uns alles was wir noch wissen wollten.

Um 20 Uhr dann hatte die Gruppe eine Besprechung mit unseren Vetrauenslehrern und den drei Schülersprecherinnen. Sie stellten uns die Ergebnisse der Wunschzettelaktion der Schule vor und sagten uns was genehmigt wird und welche Veränderungen in der nächsten Zeit an der Schule anstehen werden. Auch gingen die Lehrer nochmal einzeln auf Probleme und Gespräche der Veränderungen ein.

Nachdem alles geklärt war gingen wir ins sogenannte „Stüberl" und verbrachten noch einen schönen gemeinsamen Abend mit Chips, Gitarre und Liedern.

Unsere beiden Vetrauenslehrer konnten wir auch noch dazu überreden uns ein Ständchen zu singen. Wir ließen den Abend schön ausklingen und gingen dann wieder um 23 Uhr ins Bett.

Am nächsten Morgen packten wir unsere Koffer und waren noch ein letztes Mal unterwegs zu einem Programm mit Herrn Geiger. Zuerst durften wir eine Präsentation über die Informationen der SMV-Schulung für unsere Klassen machen. Danach teilten uns die Vetrauenslehrer mit, dass sie schon Gedanken haben für einige Projekte an der Schule die wir durchführen könnten. Die Ideen war: Tutorinnen für die 5.Klassen, Streitschlichter für die 5.-7.Klassen, Planung der Faschingsfeier und Entwurf eines SMV-Logos. Herr Geiger erklärte uns zunächst einmal das Projekt der Tutoren, welche Aufgaben und Pflichten sie haben. Anschließend konnte jede Klassensprecherin sich für ein Projekt entscheiden, welches sie auch nach der Schulung weiterführen möchte. Dann ist in der Gruppen erstmal besprochen worden, wie sie das Projekt am besten angehen und wie sie es den anderen Mitschülern präsentieren können. Die Ergebnisse wurden festgehalten und den Klassensprecherinnen vorgestellt und es wurden weitere Ideen der anderen mit dazu genommen. Um 12:30 Uhr war dann Schluss. Nach dem Mittagessen fuhren wir um 13 Uhr zurück nach Straubing. Insgesamt waren es drei sehr schöne, aufregende und vor allem lehrreiche Tage. Es hat sehr viel Spaß gemacht.

Text: Teresa Feser, Regina Hilmer Klasse: 9D

 

 

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