Die heißesten kältesten Wintersporttage 2018 7c/e

Montag - Iglu

Montag (Erlebnisprogramm)

Nachdem wir unsere gemütlichen Zimmer bezogen hatten, gab's leckere Spaghetti Bolognese mit einem besonderen Nachtisch, nämlich „Brownies". Nach einer kurzen Mittagspause ging es gleich raus in den Schnee und bei der ersten Gelegenheit versuchten wir auf einem „Sackerl" einen Hang hinunterzurutschen. Dabei gelangten wir zu einem fast zugefrorenen Fluss, den wir von da an mit Eisbrocken traktierten. Das besondere Highlight des ersten Tages war ein plötzlich auftauchendes Iglu am Wegesrand, das wir mit großer Hingabe und Interesse erkundeten.

Dienstag - Beautytag

Dienstag (Erlebnisprogramm)

Am Vormittag gingen wir zusammen mit Berta, unserer Leiterin des Projektes „Beautytag", in den Wald und sammelten Tannen- und Fichtennadeln sowie Brombeerblätter, die wir auch verkosteten. Die Nadeln hatten einen sehr bitteren Geschmack und erinnerten irgendwie an Mandarinen, Weihnachten oder Adventskranz. Zusammen mit Berta verarbeiteten wir nach dem Motto „Das Glück mit dem Pech" die Rohstoffe des Waldes wie z. B. Tannen- und Fichtenharz zu natürlicher Kosmetik.

Mittwoch - Schneeschuhwandern

Mittwoch (Erlebnisprogramm und Skifahrer)

An diesem Mittwochmorgen ging es mit der Anfängergruppe bis zur Gondelstation. Oben angekommen beschlich uns ein mulmiges Gefühl, denn bis dahin waren wir noch nie so weit gekommen. Aber nach einem professionellen Aufwärmen und einer Übungseinheit im Funpark meisterten wir alle Schwierigkeiten des Tages, sogar Schlepplift- und Rückwärtsfahren.
Am selben Tag begab sich die Erlebnisgruppe zur Böhmerwaldschule und startete von dort ihren Aufstieg zum Moldaublick. Das Schneeschuhwandern war für alle eine große Herausforderung, weswegen nur ein Teil von uns den Gipfel erreichte. Dennoch ließen wir uns nicht entmutigen und schnallten uns am Nachmittag wieder die Schneeschuhe an, um über die Grenze nach Tschechien zu gelangen. Der Tag endete lustig mit einer „Abschlussprüfung", bei der wir Wissen über die Natur des Waldes, das wir im Laufe des Tages sammelten, in einem Staffellauf anwenden konnten.

Donnerstag - Webereimuseum und Klangfabrik

Donnerstag (Erlebnisprogramm)

Am Morgen fuhren wir mit dem Bus nach Haslach ins Webereimuseum, wo wir „upcycelten" indem wir mit alten T-Shirts kleine Teppiche webten. Anschließend durften wir während einer Führung alte Webstühle bewundern, die etliche Jahre auf dem Buckel hatten, aber noch wie eine Eins liefen. Nebenan gingen wir ins Klangmuseum. Dort warteten auf uns Musikinstrumente, die ganz ohne Menschenhand spielen konnten. Besonders interessant für uns war eine alte Jukebox aus den 60er Jahren. Der 3. Programmpunkt an diesem Tag war die Villa Sinnenreich in Rohrbach, wo wir unseren Herzschlag durch eine Puppe mit vielen Ohren hören konnten und noch vielen anderen Sinnesreizen wie z. B. „Kokosnuss", „betrunkener Würfel", „Spiegelraum" und „Plasmakugel" ausgesetzt waren.

Donnerstag - Klangfabrik

Abendprogramm (Erlebnisprogramm und Skifahrer)

Ein besonderes Highlight war der „Bunte Abend", an dem jedes Zimmer ein eigenes Unterhaltungsprogramm aufführen durfte. Die Stimmung hätte nicht besser sein können, als alle die verschiedenen Darbietungen verfolgten bzw. aktiv mitmachten. Nur schade, dass das unser letzter Abend war und wir uns am darauffolgenden Tag mit schwerem Herzen verabschieden mussten.

 

Text: Dengler Jasmin (7c), Klenner Annalena (7c), Reicheneder Romy (7c), Wolf Luna-Milou (7c), Busch Lena (7e), Fuchshuber Julia (7e), Seidel Emy (7e), Wiedeking Lilly (7e)

 

Fotos: Schülerinnen der 7c/e und Lehrkräfte

 

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Wintersporttage – mit und ohne Ski

 

 

Die Wintersporttage der 7. Klassen sind seit Jahrzehnten eine jährlich stattfindende Fahrt an der Realschule der Ursulinen. Das Ziel unserer Fahrt ist Klaffer am Hochficht, ein geeignetes Skigebiet für Jedermann.

 

Da sich die Zahl der Skifahrer in den letzten Jahren laufend ändert, musste auch die Fachschaft Sport auf diese Entwicklung reagieren. Egal ob Skianfänger, fortgeschrittene Skiläufer oder Nicht-Skifahrer, jede Schülerin kann gemäß ihres Könnens oder ihres Interesses wählen, welcher Gruppe sie sich anschließen möchte. Snowboarder, sofern sie keine reinen Anfänger sind, werden bereits seit 2006 in unser Skiprogramm miteingebunden.

 

 

Für Nicht-Skifahrer musste erst ein geeignetes Programm entwickelt werden. In Teamarbeit haben sich die begleitenden Lehrkräfte im Herbst 2006 zusammengesetzt um gemeinsam ein Erlebnisprogramm zu erarbeiten. Hierbei war das Ziel auch Nicht-Skifahrern ein attraktives und interessantes Wintersportprogramm zu bieten.

 

 

Es wurden also verschiedene Bausteine entwickelt, die jeweils einen halben bzw. ganzen Tag andauern und flexibel, je nach Schnee- und Wetterlage und Kompetenz der jeweiligen Lehrkraft, eingesetzt werden können.

 

Um einige Beispiele zu nennen, wir bieten an:
• Schneeschuhwanderung mit Schlittenfahrt
• Winterwanderungen in der Umgebungen
• Erlebnisprogramm mit unserem Erlebnispädagogen Christoph Rieser
• Fahrt zur Mountainwolffarm (Huskyhunde)
• „New Games"
• Kunst – und Tanzangebote
• u.v.m.

 

Im Laufe der Jahre soll natürlich unser Programm erweitert werden um eine noch größere Auswahl und Flexibilität zu gewährleisten.
Nachdem das Erlebnisprogramm nun fester Bestandteil ist, nennt sich unser Skilager somit Wintersporttage.
Als Fazit der ersten Jahre kann man bereits sagen, dass unser Erlebnisprogramm sehr positiv aufgenommen wurde, sowohl von Seiten der Schüler, der Eltern als auch der begleitenden Lehrkräfte.

 

 

Für uns als Schule ist es wichtig diese Wintersporttage aufrechtzuerhalten, da die Erfahrungen sich in der Natur zu bewegen, vor allem zu dieser Jahreszeit, einfach unerlässlich sind, egal ob man nun Ski fährt oder nicht.

Ein wesentlicher Aspekt sind zudem die sozialen Kontakte innerhalb einer Klasse, die während dieser Woche gefördert und somit zu einer gestärkten Klassengemeinschaft beitragen.
Außerdem erleben sich Schüler und Lehrer einmal nicht nur im herkömmlichen Unterrichtsgeschehen, sondern in einer völlig anderen Umgebung und Stimmung!
In diesem Sinne „Es lebe der Sport..."

 

Alessandra Tambè (Sportlehrerin)

 

 

 

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