Am Freitag wurden 100 Absolventinnen der Ursulinen-Realschule herzlich verabschiedet. Nach einem Gottesdienst mit Segenswünschen zum Thema Hoffnung trafen sich Schülerinnen, Eltern und Gäste in der Turnhalle. Alle Rednerinnen und Redner betonten die Bedeutung von Zuversicht, Mut und Selbstvertrauen für den neuen Lebensabschnitt. Die Schule begleitet ihre Absolventinnen, die nun mit „einem Rucksack voller Wissen und Erfahrungen“ in die Zukunft starten. Der besondere Erfolg: 21 Schülerinnen erreichten einen Abschluss mit einer Eins vor dem Komma, sieben erlangten sogar einen Notendurchschnitt von 1,5 oder besser. Ein buntes Rahmenprogramm mit Musik, persönlichen Worten und symbolischen Luftballons rundete die Feier ab, über die Irmgard Hilmer vom Straubinger Tagblatt berichtete.
Frau Hilmer schreibt:
„Hoffnung, die das Leben begleitet“
100 Absolventinnen an der Ursulinen-Realschule – 21 haben eine 1 vor dem Komma
Mit viel Herzlichkeit wurden am Freitagvormittag 100 Schülerinnen an der Ursulinen-Realschule verabschiedet. Begonnen wurde mit einem Gottesdienst in der Ursulinenkirche, in der Schulseelsorger Pater Philipp Schmidbauer das Motto des Heiligen Jahres „Pilger der Hoffnung“ aufnahm und den Schülerinnen wünschte, dass sie in ihrem Leben die Hoffnung und das Vertrauen haben, dass am Ende etwas Gutes rauskomme. Tief berührte der Einzelsegen jeder Schülerin durch Pater Philipp und Schwester Ursula, bei dem die Begleitung Gottes zugesprochen wurde. Anschließend traf man sich in der festlich geschmückten Turnhalle. Hier bot Verbindungslehrkraft Farina Dietl-Hauber die zahlreichen Gäste, Absolventinnen und Eltern. Es gelte nun aufzubrechen in einen neuen Lebensabschnitt. Gratulation gab es vom Geschäftsführer der Ursulinenschulstiftung Wolfgang Ernst, der betonte, dass die Absolventinnen die Schule mit einem Rucksack voller Wissen und Erfahrungen verlassen. „Tut das, was ihr tut, mit ganzem Herzen“, gab er ihnen als Zitat von Angela Merici mit auf den Weg, den sie mit Freude und Mut beschreiten und weitertragen sollen, was sie stark gemacht hat. Nur die besten Wünsche für die Zukunft Bürgermeister Werner Schäfer dankte für die hoffnungsvollen Worte des Gottesdienstes, aber auch für den guten Weg in die Zukunft, den die Schule mit der Öffnung für Jungen gehen wird. Er wünschte den Absolventinnen viel Zuversicht, viel familiäres und berufliches Glück und immer viel Hoffnung, Ehrfurcht, Respekt und Achtung. Stellvertretende Landrätin Barbara Unger sprach von wertvollen Kompetenzen, die von den jungen Damen hier erworben wurden und wünschte, dass weiterhin mit Mut, Zuversicht und wachem Herzen in die Zukunft gegangen werden soll, ohne die Wurzeln zu vergessen. Elternbeiratsvorsitzende Juliane Zwickenpflug betonte: „Die Zukunft gehört denen, die an die Schönheit ihrer Träume glauben.“ „Seid standhaft und mutig in Euren Entscheidungen“, zitierte Katharina Dilger vom Förderverein Angela Merici. Und wünschte damit den Absolventinnen sich zu trauen, auszuprobieren und 100 Lebenswege voller Träume und Hoffnungen mutig als „einmal Urschl, immer Urschl“ zu gehen. Schülersprecherin Leonie Schreiner „buchstabierte“ die Farben des Regenbogens mit all ihren Bedeutungen und blickte damit auf die sechsjährige Schulzeit zurück. Mit kurzweiligen Liedern und Instrumentalmusik wurde das Programm durch das „LSP“ – Leonie Schreiner Projekt mit Leonie als Sängerin sowie den Lehrkräften Sophia Feldmeier, Emmeram Strohmeier und Erich Meier mitgestaltet. Auch Rektor Ludwig Erl griff den Leitgedanken „Hoffnung“ auf und legte den Absolventinnen ans Herz, immer daran zu denken, dass der Kurs, den sie jetzt einschlagen, auch immer wieder neu korrigiert werden kann. Er bat die jungen Frauen, sich in die Gesellschaft einzubringen und mitzuhelfen, die Erde ein kleines Stück besser zu machen. Im Namen der ganzen Schulfamilie wünschte er Kraft und Zuversicht. Auch der Dank an alle Lehrkräfte und Eltern wurde ausgesprochen. Das Ergebnis der Prüfungen nannte er beeindruckend: 100 Schülerinnen haben das Abschlusszeugnis in der Tasche, davon 21 mit einem Schnitt unter 2,0.100 Schülerinnen haben die Mittlere Reife geschafft und erhielten nun ihre Zeugnisse. Die Traumnote 1,0 erreichte Barbara Schmid und ihr folgten Lucie Wild, Christina Menauer, Lara Schedlbauer, Sofia Laumer, Theresa Kieninger und Pia Ebner mit Noten bis 1,5. Der Dank der Schülerinnen an ihre Klassenleiter und die Bayernhymne beendete die gemeinsame Feier. Im Schulhof flogen dann viele bunte Luftballone über die Schulgebäude hinweg mit guten Wünschen in den Himmel. Ein Sektempfang mit leckeren Häppchen und Gelegenheit für persönliche Verabschiedungen schloss sich an."
Text und Bild: Irmgard Hilmer – Straubinger Tagblatt
Ge 2025-07-30





















