2026 04 28 PP TdO 2Auch in diesem Schuljahr verbrachten die vier achten Klassen der Ursulinen-Realschule erlebnisreiche Tage der Orientierung im Haus Werdenfels. Abseits des gewohnten Schulalltags erhielten die Schülerinnen die Gelegenheit, sich intensiver mit der eigenen Persönlichkeit, dem Miteinander in der Klasse sowie zentralen Lebensfragen zu beschäftigen.

Begleitet wurden die Gruppen von Referentinnen und Referenten des Bischöflichen Jugendamtes, den jeweiligen Klassleitungen sowie Schulseelsorger Pater Philipp. Gemeinsam entwickelten sie ein vielseitiges und zugleich inhaltlich anspruchsvolles Programm.

Zu Beginn standen kooperative Spiele im Fokus, die nicht nur für Freude sorgten, sondern vor allem den Zusammenhalt stärkten. Dabei wurde deutlich, wie bedeutend Vertrauen, Teamarbeit und gegenseitige Unterstützung sind.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Reflexion eigener Stärken und Herausforderungen. In Einzel- und Gruppeneinheiten setzten sich die Jugendlichen mit ihren Fähigkeiten auseinander und gewannen ein bewussteres Verständnis für sich selbst.

Darüber hinaus wurden Themen wie Liebe und Partnerschaft altersgerecht behandelt. Fragen nach Respekt, Verantwortung und Vertrauen in zwischenmenschlichen Beziehungen standen dabei im Mittelpunkt.

Auch die mentale Gesundheit spielte eine zentrale Rolle. Die Schülerinnen beschäftigten sich mit Strategien im Umgang mit Stress, Leistungsdruck und belastenden Situationen und erhielten Hinweise auf mögliche Unterstützungsangebote.

Ergänzend dazu wurde das Thema Suchtprävention aufgegriffen. In offenen Gesprächen wurden Risiken thematisiert und Wege zu einem verantwortungsvollen Umgang aufgezeigt.

Religiöse Impulse rundeten das Programm ab und boten Raum für persönliche Gedanken sowie individuelle Fragestellungen.

Die Tage im Haus Werdenfels stellten für alle Beteiligten eine bereichernde Erfahrung dar. Sie förderten nicht nur den Zusammenhalt innerhalb der Klassen, sondern gaben den Schülerinnen auch wertvolle Orientierung für ihren weiteren Lebensweg.

Text und Bilder: Pater Philipp Schmidbauer

 

 

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