strassburg 01Enfin le voyage a commencé! Endlich ging die Reise los!

52 Schülerinnen der 8. Klassen machten sich mit ihren Lehrkräften auf große Fahrt nach Straßburg.

Gleich nach dem Check-in in ihrem Hotel im Stadtzentrum brachen alle zum Musée Alsacien auf, das sich in drei alten Häusern am Ufer der Ill befindet. Dort werden Mobiliar, Haushaltsgegenstände, Spielzeug, traditionelle Trachten und vieles mehr gezeigt.

Der Montag begann mit der Besichtigung des Straßburger Münsters, der Cathédrale Notre-Dame de Strasbourg, deren Glanzstücke die wunderschöne Orgel und die 18 Meter hohe astronomische Uhr sind. Nach einem ausgiebigen Besuch des Einkaufszentrums Rivetoile konnte man beim Spaziergang durch den Parc de l´Orangerie im Europaviertel die im ganzen Elsass heimischen Störche bewundern. Das absolute Muss in Straßburg, eine Führung durch das Europäische Parlament, stand als Nächstes auf dem Programm.

Am Dienstag war die Gegend südlich von Straßburg angesagt. Die berühmte mittelalterliche Haut-Koenigsbourg hüllte sich bei der Ankunft in Nebel, was durchaus einen gewissen Charme hatte. Bei der Führung durch die Burg waren viele Details über deren Geschichte zu erfahren. Ein Highlight des Tages war für die Schülerinnen La Montagne des Singes, der Affenpark mit den sich frei dort bewegenden Berberaffen. Sogar ein 3 Tage altes Affenbaby war zu sehen! Der Aufenthalt in Ribeauvillé, einer typischen elsässischen Kleinstadt mit unzähligen Fachwerkhäusern bildete den Abschluss dieses Tages.

Am Mittwoch bekamen die Mädchen bei einer Stadtführung und der Bootsfahrt auf der Ill einen Eindruck von verschiedenen Straßburger Stadtteilen, wie zum Beispiel dem ehemaligen Gerberviertel La Petite France. Weiter ging es zur Barrage Vauban, auf der sich die Terrasse Panoramique befindet. Dieser Aussichtspunkt bietet einen tollen Blick auf die Türme der Ponts Couverts, den Gedeckten Brücken. Zwischendurch blieb auch Zeit zum Bummeln. Bei einem gemütlichen Flammkuchenabend ließen die Schülerinnen und ihre Begleiterinnen diese Studienreise ausklingen.

Am Donnerstag, dem Heimreisetag, hörte man immer wieder: „Wir wären gerne noch länger geblieben!"

Text: Julia Wiesmüller
Fotos: Marianne Kossok, Julia Wiesmüller